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Randspiele der Ev. Kirchengemeinde Zepernick

Highlights und eine wahre Bereicherung sind dank unserer Kantorin Karin Zapf & Helmut Zapf die Konzerte der Randspiele in unserer Kirche.

Randspiele? Wofür steht das ? Was erwartet Sie hier am Rande von Berlin?

Wunderbare klangvolle Momente mit internationalen Künstlern , Konzerte der St- Annen Kantorei & Solisten & Instrumentalisten und vieles mehr an musikalischen Feuerwerken, zarten Klängen…

Ein Festival für Neue Musik in der Sankt- Annen – Kirche und an anderen Orten sind die Randfestspiele: Neue Musik, Klanginstallation im Kirchgarten und mehr….Alles begann mit einzelnen Komponisten mit Neuer Musik und dem Wunsch, den Komponisten eine Möglichkeit zu schaffen, dass ihre Werke aufgeführt. gehört werden. Inzwischen ist daraus ein ganzes Festival erwachsen mit täglich mehreren Konzerten.

Musik hören und sehen und mit Komponisten und Interpreten ins Gespräch kommen…. das machen die Randspiele aus.

Neue Musik und zeitgenössische Künste

Nachlese

Vier Tage lang strömten die Besucher durch die kleine Friedhofspforte in Richtung Kirche und Gemeindehaus. Auf dem Weg dazwischen konnten sie sich auf „Klangwegungen“ mit dem Motte der diesjährigen Randfestspiele selbst aktiv vertraut machen, indem sie den installierten Holzweg des Komponisten und Klangkünstlers Bartetzki beschritten und darauf durch die eigenen Tritte Töne und Klänge hervorbrachten. So entspann sich eine eigene spontane Improvisation.

Wer sich dem Konzertmarathon ergab, befand sich auf dem Weg in die Welt der Neuen Musik, die übrigens sehr unterschiedlich daher kommt!

Das Publikum setzte sich total gemischt zusammen: Leute mit oder ohne Erfahrung mit Neuer Musik, Gäste aus dem In- und Ausland, aus der nahen und weiteren Umgebung. Trotz des Handicaps des S-Bahn Ersatzverkehrs kamen täglich so viele Leute, dass selbst die spät beginnenden Konzerte noch gut besucht waren. Da fällt mir als wunderbarer Tagesausklang gleich die Literatur-Musikzeit von Thomas Bächli ein, der, charmant erzählend und erläuternd, uns durch Erik Saties Musikwelt führte. Dabei, oder zu anderen Zeiten, hatte man die Möglichkeit, aus der Sicht von Rose Schulze zum Thema Wegungen ihre – jeden begeisternden – neue Ausstellung zu betrachten. Bächli spielte auch im Gottesdienst, und zwar das selten zu hörende Werk „Adorons Christi“ (Anbetung Christi) von Nikolaj Obuchov – ein immer intensiver werdender Gebetsruf mit noch nahezu romantischen Charakter.

Viele Komponisten wurden nicht nur in den Konzerten aufgeführt, sondern

fanden auch den Weg nach Zepernick. Wie in den letzten Jahren auch,

waren wieder koreanische Komponisten und MusikerInnen bei uns zu Gast – sie freuen sich schon jedes Jahr auf Zepernick und das Festival.

Bei gutem Wein, einem „Bier von hier“ und manchem leckeren Essen ließ man es sich zwischen den Konzerten bei herrlichem Wetter und guten Gesprächen, bei einem Wiedersehen („ach, du auch hier?“ oder „endlich sehen wir uns mal wieder“; „schön, dass ich wieder dabei sein darf“ ) unter den Linden gut gehen.

Wir hoffen, im nächsten Jahr die 27. Fortsetzung unseres Festspielwochenendes

veranstalten zu können. Auch wenn in diesem Jahr die Konzerte alle wieder gut besucht

waren,  für einige „Einheimische“ wäre noch Platz gewesen……

Den Ausspruch von Prof. Martin Christoph Redel zitiere ich als Schlusswort:

„Die Atmosphäre Eures Festivals ist etwas ganz besonderes. Das findet man in Deutschland sonst nirgendwo. Macht bitte weiter.“

 

K.Zapf

 

 

 

weitere Konzerte der Randspiele der Ev. Kirchengemeinde Zepernick:

 

Sonntag, 17. Februar, 16 Uhr

Hänsel und Gretel – ein Singspiel nach der gleichnamigen Oper von Engelbert Humperdinck unsere Singschule singt und spielt Ausschnitte aus der berühmten Oper!

 

Erfahren Sie mehr zu den Konzerten auf der eigenen Homepage der Randspiele und auf dieser Übersicht der Konzertreihe 2019 (Pdf-Datei).