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Randspiele der Ev. Kirchengemeinde Zepernick

Highlights und eine wahre Bereicherung sind dank unserer Kantorin Karin Zapf & Helmut Zapf die Konzerte der Randspiele in unserer Kirche.

Randspiele? Wofür steht das ? Was erwartet Sie hier am Rande von Berlin?

Wunderbare klangvolle Momente mit internationalen Künstlern , Konzerte der St- Annen Kantorei & Solisten & Instrumentalisten und vieles mehr an musikalischen Feuerwerken, zarten Klängen…

Ein Festival für Neue Musik in der Sankt- Annen – Kirche und an anderen Orten sind die Randfestspiele: Neue Musik, Klanginstallation im Kirchgarten und mehr….Alles begann mit einzelnen Komponisten mit Neuer Musik und dem Wunsch, den Komponisten eine Möglichkeit zu schaffen, dass ihre Werke aufgeführt. gehört werden. Inzwischen ist daraus ein ganzes Festival erwachsen mit täglich mehreren Konzerten.

Musik hören und sehen und mit Komponisten und Interpreten ins Gespräch kommen…. das machen die Randspiele aus.

Leider findet aufgrund der aktuellen Situation in unserem Lande das Passionskonzert – Oratorium „Das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus“ von Helmut Zapf am Karfreitag nicht statt. Das bedauern wir sehr!

 

Die Passionsmusik entstand 1980 für den Thüringer Vokalkreis und benutzt überwiegend Texte aus dem Lukas – und Johannesevangelium. Die Komposition stellt zeitgenössische Techniken des Sprechgesangs den vertrauten Klängen eines Chorals gegenüber. Dadurch ergab sich der Schritt zur Einbeziehung von Bachchorälen als dramaturgischer Kontrast. Zunächst war die Passion nur für Chor, Soli, Sprecher und Orgel komponiert und wurde als solche 1980 in der Stadtkirche Eisenberg (Thüringen) unter Leitung des Komponisten mit genanntem Doppelquartett uraufgeführt. 1982 entstanden die Stimmen der Violine und Baßklarinette zunächst als Fassung für weitere Aufführungen mit Orgeln ohne mechanische Schleifladenzüge. Der Klangfarbenverlust, der durch das Fehlen der Möglichkeit, die Register über einen gewissen Grad hinaus zu öffnen, entstand, sollte durch die beiden Instrumente ausgeglichen werden. Es erwies sich aber auch als sinnvolle Variante, die Benutzung dieser Instrumente auch bei Orgeln mit mechanischen Schleifladenzügen beizubehalten. Nicht nur der starke Verfremdungseffekt bei den Bachchorälen durch diese „Register“ ist besonders reizvoll, sondern auch die zusätzlich dramaturgische Gliederung durch die Violine und Baßklarinette spricht für die Aufführung der Passion in der zweiten Fassung von 1982. Danach folgten Aufführungen in den Stadtkirchen Altenburg und Meißen, sowie Lobenstein und Eisenach. Bereits 1997 wurde die Passion zum ersten Mal auch durch einen Laienchor, durch die Sankt-Annen-Kantorei Zepernick, aufgeführt.

Erfahren Sie mehr zu den Konzerten auf der eigenen Homepage der Randspiele